Erich Ritter, ein Nachruf – oder auch der Kuss des Hais

Erich Ritter

Erich Ritter ist tot. Diese Nachricht hat tiefe Bestürzung in der Tauchszene hervorgerufen. Auch bei mir. 2009 durfte ich eine Woche mit dem renommierten Haiforscher tauchen. Diese Begegnung hat mein Leben verändert. Nachfolgend mein ganz persönlicher Nachruf.

 

Noch fünf Meter. Er kommt direkt von vorn. Völlig geräuschlos schwimmt der Hai im sonnendurchfluteten Blauwasser. Fast scheint er auf seinen langen Brustflossen durch den dreidimensionalen Raum zu gleiten. Majestätisch. Noch drei Meter – Blickkontakt. Die Augen des Tieres fixieren den Taucher und lassen mir das Blut in den Adern gefrieren. Es muss schrecklich sein, bei lebendigem Leibe gefressen zu werden.

Daedalus-Riff ist ein etwa 1.100 Meter langes und 300 Meter breites, frei im offenen Meer stehendes Korallenriff im ägyptischen Teil des Roten Meers gegenüber von Saudi Arabien. Gekrönt von einem einsamen Leuchtturm unter gnadenloser Sonne. Man sagt, wer hier als Leuchturmwärter Dienst schieben muss, hatte die Wahl zwischen Straflager oder eben der Verbannung. Manche Leute allerdings zahlen auch viel Geld, um an diesen Gott verlassenen Ort zu gelangen – so wie mein bester Freund Nils und ich.

Auf der Messe „Boot“ in Düsseldorf hatten wir uns nach wieder einmal durchzechter Nacht von der zauberhaften Denise Wilperning von „Wirodive“ zu diesem Trip überreden lassen. Interaktion mit Haien sollten wir vom berühmten Haiflüsterer Erich Ritter lernen. Nun, nach einer weiteren Nacht bei Uwe in der „Brehmstube“ mit den üblichen Düsseldorfer Spezialitäten „Füchsen Alt“ und „Killepitsch“ schaffen wir es tatsächlich, eine Dreiviertelstunde vor Start des Fliegers aus dem Koma zu erwachen und dennoch an Bord zu gelangen.

Erich Ritter kommt gerne cool rüber

Vom ägyptischen Marsa Alam aus geht es mit dem Safariboot knapp 100 Kilometer östlich Richtung Saudi Arabien. Zeit genug, um Erich Ritter zu beschnuppern: Altgefahrenes Basecap, verspiegelte Sonnenbrille, Ibiza-Schnalle, braungebrannt und muskulös – Erich Ritter kommt gerne cool rüber. Es braucht seine Zeit, bis man warm mit ihm wird. Er ist eher ein Typ auf den zweiten Blick, und es dauert bis er jemanden hinter seine Fassade schauen lässt, „hinter der ein sensibler, warmherziger und gütiger Mensch wohnte“, wie ihn sein Freund Robert Wilperning beschreibt.

Ohne Haie stirbt das Meer. Ohne Meer sterben wir Menschen. Ein Schritt zum besseren Verständnis und zum Schutz dieser Tiere ist, bewusstes Begegnen zu kreieren und das Wissen zu verbreiten, dass es sich bei Haien nicht um blutrünstige Monster und Killermaschinen handelt, sondern um Tiere, deren schlechter Ruf ungerechtfertigt ist und entkräftet werden muss – das ist die Mission von Erich Ritter.

Ich bin dann schon mal da

Interagieren heißt, aufeinander bezogen zu handeln. Nun, ich bin dann schon mal da, warte austariert im sogenannten Blauwasser, das heißt es gibt keine Fixpunkte wie Oberfläche oder Grund, nur reines Ozeanblau, von tanzenden Sonnenstrahlen durchflutet – meine absolute Lieblingsfarbe. Damit du nicht einschläfst schaust du ab und zu auf deinen Tauchcomputer, ob du die Tiefe hälst, ansonsten starrst du geradeaus ins Nirgendwo.

Da, links, ein gräulicher Punkt, der schnell verschwunden ist. Da, wieder und weg. Ich werde unruhig. Später weiß ich, dass der Hai mich längst ausgemacht hat, bevor er sich mir zeigt. Er umkreist mich längst und checkt mich ab. Weißspitzen-Hochseehaie leben im offenen Meer und sind ständig auf der Suche nach Nahrung. Ich passe nicht unbedingt ins Beuteschema, da ich vertikal abhänge und nicht horizontal wie der Rest der Meeresbevölkerung – außer Seepferdchen vielleicht, aber die sind als Haihappen eher unwürdig.

Außerdem bin ich laut, das Geräusch meines Atemreglers beim Einatmen und das Blubbern beim Ausatmen ist wahrscheinlich bis in den Sudan zu hören. Aber es macht den „Carcharhinus longimanus“, so die wissenschaftliche Bezeichnung, neugierig. So geht der Hai in den sogenannten äußeren Kreis und zeigt sich mir, bleibt aber etwa 20 Meter entfernt und etwas unter mir, halt in der besseren Angriffsposition – schließlich könnte ich ja auch ein größerer Hai sein und er plötzlich eine Stufe tiefer in der Nahrungskette.

Mein Herz pocht schneller, und auch das hat das Tier längst mit seinen außergewöhnlichen Sinnesorganen registriert. Mein Gehirn geht in den Coaching-Modus über und spielt die Handlungsanweisungen von Erich Ritter für diesen Fall ab: „Bleib ruhig und aufrecht, dreh dich immer zu ihm und schau ihm in die Augen, dann weiß er, dass auch du ihn ausgemacht hast.“ Der Hai beschließt, dass von mir keine unmittelbare Gefahr ausgeht, aber er kann sich verdammt nochmal keinen wirklichen Reim auf mich machen. Also schwimmt er neugierig in den inneren Kreis, kommt auf meine Höhe, umkreist mich in engeren Runden und kommt schließlich direkt auf mich zu. Jetzt ist der Augenblick der Wahrheit, oder auch der ultimative Test, ob der Schließmuskel wirklich hält.

 
Wunderschön: Fast scheint der Weißspitzen-Hochseehai auf seinen langen Brustflossen durch den dreidimensionalen Raum zu gleiten. Majestätisch.
Wunderschön: Fast scheint der Weißspitzen-Hochseehai auf seinen langen Brustflossen durch den dreidimensionalen Raum zu gleiten. Majestätisch.

These: Es gibt keine gefährlichen Haie

„Es gibt keine gefährlichen Haie, nur gefährliche Situationen.“ Gebetsmühlenartig wiederholt Erich Ritter bei seinen spannenden Vorlesungen an Bord den Grundgedanken seines Interaktionskonzeptes „ADORE-SANE“, mit dem Taucher, Schnorchler und Schwimmer die Körpersprache der Haie analysieren, lernen und erfahren, welche Bewegungen des Menschen eine Reaktion bei Haien auslösen und wie diese Reaktionen zu interpretieren sind. Ziel ist es, sich Haien zu nähern und die aus Funk und Fernsehen bekannten Vorurteile abzubauen. „Erst wenn die Menschen keine Angst mehr vor Haien haben, können diese Tiere wirklich geschützt werden“, sagt Erich Ritter.

Tatsächlich werden Jahr für Jahr Millionen von Haien an teilweise kilometerlangen Longlines gefangen. Oft werden ihnen grausam bei lebendigem Leibe die Flossen abgeschnitten, das sogenannte Shark Finning. Die lebenden aber verstümmelten und nicht mehr schwimmfähigen Tiere werden wie Abfall zurück ins Meer geworfen. Am Grund verbluten sie. Womit die Frage klar beantwortet wäre, wer denn hier das blutrünstige Monster ist: der Mensch. Haie haben keine Lobby.

Die Gesamtzahl der getöteten Haie wird auf bis zu 100 Millionen pro Jahr geschätzt. Etwa 8.000 Tonnen Haiflossen werden jedes Jahr verarbeitet, wobei die Flossen lediglich rund vier Prozent des Körpergewichts eines Hais ausmachen. Im Umkehrschluss bedeutet es, dass rund 200.000 Tonnen an Haien ins Meer zurückgeworfen werden.

Warum? Die Flossen bringen viel Geld auf dem chinesischen Markt, wo der Verzehr von Haifischflossensuppe als Delikatesse ein Statussymbol ist. In Hongkong kann eine Schale Haifischflossensuppe von bestimmten Arten bis zu umgerechnet 400 Euro kosten. Aber es sind nicht hauptsächlich die Asiaten, die die Meere ausplündern. Die Barbaren sind nicht weit entfernt in Europa: Spanien hat hinter Indonesien und vor Indien die zweitgrößte Haifischerei weltweit. Auf der Liste der Top 20 steht aber auch Frankreich. Gemeinsam haben die vermeintlich kultivierten Nationen, dass sie die Flossen teuer an die Chinesen verkaufen und so schließt sich der Kreis.

Der Hai will kuscheln, ich definitiv nicht

In letzter Sekunde ändert der etwa zwei Meter lange Weißspitzen-Hochseehai die Richtung, schrammt haarscharf an mir vorbei, seine Brustflosse streift mich – Erich Ritter nennt es später theatralisch den Kuss des Hais. Ich spüre allenfalls Erleichterung, aber alles hat so funktioniert wie beim Haiflüsterer gelernt. Soweit der Plan, doch Tiere sind Individuen – keines verhält sich wie das andere. Der Hai dreht bei, die Kreise werden immer enger: Er will kuscheln, ich definitiv nicht.

Offensichtlich hat er es auf meine Flossen abgesehen. „Er will sich daran schubbern, um seine Parasiten loszuwerden“, schaltet sich mein Mentalcoach rechtzeitig wieder ein. Tja, was stört es die deutsche Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt. Aber dieser Vergleich hinkt gerade ganz gewaltig, denn die gemeine Sau hat kein mehrreihiges Revolvergebiss. Die Manieren meines neuen Spielgefährten werden mir eindeutig zu rau. Und, Erich Ritter, was nun? „Übe mit der Flosse Wasserdruck auf den Kopf kurz vor der Brustflosse auf, das mag er nicht.“ Okay, dir ist aber schon bewusst, dass in den Flossen auch noch meine Füße stecken – happs und sie sind (natürlich rein aus Versehen) weg. Und so gelingt die Abwehrmaßnahme wohl ein wenig zu zögerlich. Im Gegenteil, das Tier versteht sie als Aufforderung zum Tanz.

Ich werde den Hai nicht los

Der Puls hämmert gegen die Schläfen. Ich werde den Hai nicht los. Er treibt mich Richtung Wasseroberfläche und ich verliere die vertikale Position, komme in die in dieser Situation verdammt gefährliche Waagerechte. „Richte dich auf, geh ihm an die Kiemen, da tut es ihm weh.“ Erstaunlich wie präzise das Gehirn auch im Panikmodus kürzlich gespeicherte Handlungsanweisungen abruft. Mit den Händen? Niemals. Keine Arme, keine Kekse – zumindest würde mir als Redakteur die Arbeit künftig ungleich schwerer fallen. Also mit der Hacke ein beherzter Stoß in die Atemwege und der Aufdringling zieht wie versprochen schnurstracks von Dannen – geht doch!

Nils hat die Situation übrigens aus der Ferne beobachtet. Es gibt tatsächlich ein Foto, wo er gebannt zu mir rüber starrt, die Hand ausstreckt, um sich am Ankerseil festzuhalten. Tut er aber gar nicht, das Tau ist einen Meter entfernt, aber das kann man schon mal übersehen, wenn der Freund in der anderen Blickrichtung gerade aufgefressen wird.

 

Erich Ritter: Shark School
Aus der Hüfte geschossen: Der Hai schubbert sich an meiner Flosse und Nils meint, dass er sich am Ankerseil festhält. Tut er aber gar nicht.

Rücken an Rücken geht es mit Nils zurück zum Boot. Zu allem Überfluss ist auf Gegenkurs ein sichtlich genervter Vertreter der Gattung Longimanus. Der Grund ist schnell ausgemacht: An einem fetten Angelhaken im Maul schleppt der stattliche Bursche zehn Meter Angelschnur hinter sich her. Das gepeinigte Tier wird immer schneller und durchstößt kurz vor uns die Wasseroberfläche und lässt sich mit einem Riesenklatscher wieder ins Rote Meer fallen, als ob es mit diesem Manöver den lästigen Haken loswerden wolle. „Warum hast du ihn nicht an der Leine festgehalten und sie ihm abgeschnitten“, muss ich mir später von Ritter anhören. Hahaha, der Herr Haiforscher hatte wohl einen Clown gefrühstückt.

Genug von den neuen Spielkameraden

Zunächst einmal aber heißt es raus aus diesem verdammten Haifischbecken, wir haben eindeutig genug von den rauen Sitten unserer neuen Spielkameraden – außerdem wäre die Gefahr des Einnässens unsererseits zu groß geworden. Zieht man sonst in aller Ruhe an der Bootsleiter die Flossen aus und gibt diese hoch zum Guide, damit man mit beiden Händen die Sprossen hochklettern kann, so haben wir es dieses Mal etwas eiliger und klettern mit Flossen an den Füßen und voller Ausrüstung auf dem Rücken an Bord – ein Kunststück, dass man so nicht oft sieht. Sogleich sinken wir mit vollem Gerödel in die Ecke, wobei wir dem völlig erschrockenen Guide noch kurz signalisieren können: Zwei Bier bitte, aber schnell!

Erich Ritter ist mit uns im Wasser gewesen, hatte auf uns aufgepasst, was wir aber in unserem Adrenalingewitter gar nicht gemerkt haben. Und angesichts dieser beiden Würstchen, die in der Ecke ihr Bier runterkippen, als wäre es ihr letztes, kommt der Schweizer aus dem Lachen gar nicht mehr raus. „Sie wollte dich nicht fressen“, prustete es förmlich aus ihm heraus. „Wenn sie es gewollt hätte, dann hätte sie es getan.“ Okay, eigentlich genau mein Humor, aber nicht unbedingt jetzt!

Und vor allem „Sie“? Nun, es war wohl ein Haiweibchen, das sich in meine Flossen oder vielleicht auch in mich verliebt hatte. Da bekommt die Redensart „zum Fressen gern haben“ endlich einen Sinn.

Der Beginn einer wunderbaren Liebe

Heute kann ich über meine ersten Begegnungen mit Haien herzhaft lachen. Sie waren der Beginn einer wunderbaren Liebe zu diesen oft verkannten Tieren – die Haie am Daedalus-Riff haben sie wachgeküsst.

Nils, Erich Ritter und Stefan
Dicke Kumpels: Nils, Erich und Stefan.

Nie vergessen werde ich dort auch die Tauchgänge an einer Putzerstation, wo wir Zeugen einer unglaublichen Symbiose waren: Riffhaie, Fuchshaie und auch die scheuen Hammerhaie zeigen durch das Abspreizen der Flossen, das Öffnen von Maul und Kiemendeckel oder eine trancehaften Starre ihr Interesse an einer Säuberung. Die kleinen Putzerfische, die durchaus auch auf dem Speisezettel der Haie stehen, geben sich beim Anschwimmen ihrer Kunden durch ihre Färbung mit einem auffallenden Längsstreifen und eine charakteristische Schwimmweise zu erkennen und suchen dann die Körperoberfläche oder auch das Maulinnere und den inneren Kiemenraum nach Parasiten und abgestorbenen Hautteilchen ab. Die Kunden signalisieren durch Zuckungen oder andere Signale, wenn sie genug haben. Sodann nimmt der nächste Kunde Platz an der Tafel, während draußen weitere Haie geduldig ihre Warterunden ziehen.

Natürlich muss auch ich dem Angsthasen in mir in den Hintern treten, wenn es vor der Malediveninsel Fuvahmulah – wie immer bei den ganz großen Abenteuern mit meinem besten Freund Nils – zum Tauchen mit Tigerhaien geht. Doch wenn solch ein mächtiges Wesen dicht vor dir vorbeizieht und du diese wunderschöne Zeichnung auf dem Rücken siehst, dann weißt du, dass der Schöpfer sich bei diesen Lebewesen ganz besonders viel Mühe gegeben hat.

Diese Liebe zu den Haien, lieber Erich Ritter, hast du mir gegeben. Wo immer du jetzt auch sein magst, ich werde ewig an dich denken. Du hast mein Leben verändert. Danke, mein Freund.

Zur Person: Erich Ritter

Dr. Erich Ritter war der erste Haiforscher, der sich für die Erforschung der Haie zu den Tieren ins Wasser begeben hat. Durch seine Forschung entwickelte Ritter das Interaktionskonzept „ADORE-SANE“. Als renommierter Forscher beriet Ritter mit diesem Konzept beispielsweise die Deutsche Marine, die United States Navy und United States Air Force im Umgang mit Haien.

Nach diesem Konzept gibt es keine gefährlichen, das heißt willentlich aggressiven Haie, sondern nur gefährliche Situationen mit Haien. Aus seinen Forschungsergebnissen und den Analysen und Rekonstruktionen von Hai-Unfällen leitete Erich Ritter eine Reihe von Maßnahmen und Verhaltensregeln ab, mit denen gefährliche Situationen mit Haien vermieden werden können. Die Verhaltensregeln sollen etwa Schwimmern und Rettungsschwimmern in gefährlichen Situationen helfen, angemessen zu reagieren.

Im Jahr 2002 hatte Erich Ritter während der Dreharbeiten für die Serie „Shark Week“ auf den Bahamas einen Unfall. Ein Bullenhai, der nach einem Köder schnappte, biss in seine Wade („Probebiss“).

Als sich Ritter losriss, um nicht ins tiefe Wasser gezogen zu werden, verlor er seine Wade. Obwohl er 60 Prozent seines Blutes verlor, überlebte er diesen Unfall.

Dieses Ereignis gab seiner Forschungsarbeit eine neue Richtung: Unter dem Stichwort „Mental capacity oriented animal perspective“ versuchte Erich Ritter Verhaltensregeln für Menschen zu etablieren, die Haie verstehen können.

Im Rahmen seiner „Shark School“ bot er mit dem Tauchreiseveranstalter „Wirodive“ auch populärwissenschaftliche Kurse etwa auf den Bahamas, Südafrika oder Ägypten an, in denen Taucher, Schwimmer oder Lebensretter dieses haigerechte Verhalten erlernen konnten. Neben der US Navy gehörten Wasserrettungs- und Tauchorganisationen zu seiner Kundschaft.

Der gebürtige Schweizer verstarb am 28. August 2020 im Alter von nur 61 Jahren in seiner Wahlheimat Florida an einem Herzleiden.

(Quelle: Wikipedia)

Hier ein schöner Video-Nachruf auf Erich Ritter von Behind the Mask

Thank you, Erich!

“What you leave behind is not what is engraved in stone monuments, but what is woven into the lives of others.” – ThucydidesErich Ritter Peter Schneider Andrea Nau Claudia Paschen Jesse Binnall Hamdan Chowdhury Timo Derschh Al Curry Nik Linder

Gepostet von Behind the Mask am Mittwoch, 2. September 2020