Tauchen Messinghausen

Tauchen Messinghausen: Anfang November haben Nadine, Alex, Mirco und ich einen schönen Tauchtag bei Matze im See im Berg gehabt. “Wollen wir wirklich bei dem Wetter 😇❓”, fragte Mirco morgens per Whatsapp, denn es war kalt und regnete in Strömen.

“Wird besser”, habe ich geantwortet – dabei wäre ich am liebsten auf der Stelle umgedreht. Spätestens als Alex sich einschaltete (“Ich höre nur mi mi mi!”), wusste ich, dass ich aus der Nummer nicht mehr rauskomme.

Mirco und ich sind ein eingespieltes Team: rein in seine Tiefgarage, Tauchgerödel in sein Auto gepackt, beim Kultbäcker vorbei und ab auf die Bahn Richtung Sauerland. Getreu unserer Devise “Erster am See, Letzter im Wasser” ging auch dieses Mal wieder etwas schief. Nadines erste Stufe blies ab und musste von Alex in liebevoller Kleinarbeit neu eingestellt werden.

Der Vorteil eines völlig verregneten Sonntages im November ist, dass außer Betreiber Matze und einer Taucherin aus Aachen sonst niemand da war. So hatten wir den Unterstand ganz für uns allein und auch der Jeep für die Talfahrt des aufgerödelten Tauchgeräts stand uns allein zur Verfügung.

Die Sicht war wie fast immer fantastisch

Matze hatte uns versichert, dass trotz des Regens die Sicht nicht beeinträchtigt sei. Nach dem Sprung vom Steg waren wir dann wirklich überzeugt, die Sicht war wie fast immer fantastisch. Nadine führte ihr neues Doppelgerät aus, Mirco hatte es auch nicht so wirklich mit der Tiefe und ich hatte meine neue GoPro dabei, so dass wir es gemütlich beim Tauchen Messinghausen angehen ließen.

Wir gingen rechte Schuler abwärts zum Landungsboot und trafen beim Abstieg einen Stör. Den erwischte ich mit perfekter Kamerfahrt. Doch später stellte sich raus, dass ich mit meinen dicken Handschuhen den Fotomodus bei der GoPro angestellt hatte und die Aufnahme – wie öfter bei diesem Tauchgang – nichts geworden war, Anfängerpech. Mist.

Bei 38 Meter stoppten wir den ausgedehnten Abstieg beim Öltank und tasteten uns durch die Plexiglasröhren und am Kleinbus vorbei zurück Richtung Ausstieg. Beim Austauchen sahen wir dann eine Besonderheit: einen schwarz-weißen Koi-Karpfen, der dem Fettgehalt nach zu urteilen, sich bestens in diesem von den Temperaturen eher einstellig gesegneten See akklimatisiert hat. Wenigstens den habe ich mit der Kamera gut drauf bekommen. Die Aufnahmen im Video sind von der Belichtung her sehr schön geworden. Im Flachwasser ist die GoPro ohne zusätzliche Lichtquelle einfach super. Insgesamt waren wir 45 Minuten unterwegs.

Beim zweiten Tauchgang (30 Meter, 50 Minuten) hatte ich die GoPro nicht dabei. Natürlich trafen wir den Stör und den schwarz-weißen Koi nebst drei Kumpels aus der Kategorie “Spiegelkarpfen voll fett” wieder. Der Koi und zwei Spiegelkarpfen lagen schlafend nebeneinander und ich war ohne Kamera. Tja, die besten Bilder macht man halt mit den Augen…

Tauchen Messinghausen – Infos:

Anreise:

Kontakt:

See im Berg
Messinghausen
Diemelseestraße
59929 Brilon
Telefon: 0521 / 68112
E-Mail: info@see-im-berg.de
Internet: www.see-im-berg.de

Eintrittspreise und Öffnungszeiten:

Tageskarte: 20 Euro pro Person
Öffnungszeiten: Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr
Saison: von April meist bis Ende November

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